Samsung Galaxy S8: Der hastigen Markteinführung folgen Design-Fehler

Das Galaxy S8 von Samsung ist laut vielen Experten ein großartiges Gerät, das weniger mit technischen Daten überzeugt, sondern vielmehr mit dem Design Aufmerksamkeit auf sich zieht. Das macht das Note 7-Desaster fast vergessen. Nichtsdestotrotz ist auch das neue Flaggschiff der Südkoreaner weit von Perfektion entfernt, so ein Analyst.

Samsung wollte vieles besser machen und hat es tatsächlich auch geschafft. Nach dem Note 7-Debakel musste Samsung umdenken und lernen, wobei das Galaxy S8 und der größere Bruder S8+ rausgekommen sind, so ein Analyst. Um noch mehr Zeit für entsprechende Geräte zu haben, verpasste Samsung den Mobile World Congress in Barcelona und zeigt beide Geräte erst Ende März auf einem eigenen Event. Auch dieses Plus an Zeit war nicht genug, um die Galaxy S8-Serie optimal zu gestalten. In diesem Zusammenhang wird ein vorschnelle Beendigung der Produktentwicklung vermutet, welches auch Design-Fehler mit sich bringt.

Größter Kritikpunkt ist ganz klar der schlecht platzierte Fingerabdrucksensor, der wie allseits bekannt neben der Kameralinse sitzt. Ursprünglich war den vorliegenden Infos zufolge selbiger am unteren Rand der Front eingeplant. Letztere Entscheidung hätte weitere Verzögerungen bedeutet und eine schnelle Lösung musste her - und diese sehen wir bei beiden Flaggschiffen von Samsung jetzt. Wer absolute Sicherheit schätzt wird sich auch an der äußerst leichten Überlistung der Gesichtserkennung stören. Hier reicht beispielsweise ein Foto aus. Hinzu kommt, dass auch ein implementierter Iris-Scanner kaum Abhilfe schaffen kann. Ist es dunkel, funktionieren sowohl Iris-Scanner, als auch die Gesichterkennung nicht zuverlässig. Und Menschen mit kleinen Händen haben ohnehin Probleme, den schwer erreichbaren Fingerabdrucksensor neben der Kameralinse des länglichen Geräts zu erreichen. Brillenträger sind da sogar noch eine weitere Baustelle.

Samsung hat so einiges zu optimieren, um das kommende Galaxy Note 8 in Sachen Úsability besser zu gestalten. Immerhin sind die Kritikpunkte klar definiert. Stören tut das die Kunden wenig: In Südkorea hat Samsung das 5-fache der Vorbestellungen des Galaxy S7 geschafft. Ein guter Indikator dafür, dass das Gerät durchaus gut bei der Käuferschaft ankommt

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