1More E1010 In-Ear-Headset im Test

Design

Das vorliegende Testmuster macht schon beim ersten Anfassen einen hochwertigen Eindruck. Die beiden Hörer sind ergonomisch geformt - Wenn "Rechts" draufsteht, dann gehört dieser Hörer entsprechend ans rechte Ohr. Wichtig ist bei In-Ear-Kopfhörer eine ordentliche Abdichtung, denn erst so entfalten Hörer dieser Bauform ihre volle Stärke. Dafür legt 1MORE zahlreiche Aufsätze bei - selbst Menschen mit riesigen Hörgängen dürften mit dem 14,5mm-Paar die passenden Stöpsel im Lieferumfang vorfinden. Auffällig ist nach dem Abziehen der werksseitig angebrachten Aufsätze, dass die Aufnahme selbiger am Hörer mit etwa 7mm recht groß ausfällt. Das liegt unter anderem wohl an der verbauten Technik im Inneren, dazu aber später mehr.

Beim Gehäusematerial vertraut 1MORE vernehmlich auf Aluminium - die Form ist einem Tropfen nachempfunden, denn die Hörer laufen nach hinten spitz zu. Akzente setzt 1MORE mit einigen roten Applikationen in einem Ring. Das Herstellerlogo darf natürlich auch nicht fehlen. Dieses ist auf jedem Hörer recht unauffällig in weiß aufgedruckt.

Die Kabelführung hat 1MORE interessant gelöst. Oftmals ist der Übergang zwischen Hörer und Kabel eine kritische Stelle, bei der ein einfacher Knickschutz am Anfang hilft, aber trotzdem eine Sollbruchstelle darstellt. Das Problem umgeht 1MORE indem die Aufnahme der Kabels im Inneren des etwas mehr als 2cm langen Röhrchen geschieht.


An der Klinke hingegen geht 1MORE den klassischen Weg: Zum Schutz des Kabels sowie der Klinke gibt es hier einen Gummi-Knickschutz, der tadellos eingearbeitet ist. Insgesamt ist der E1010 von 1MORE bei der ausschließlichen Betrachtung der Verarbeitung sein Geld wert. Das Kabel ist Knickresistent und mal etwas anders als das "normale", mit Mesh ummantelte Kabel der Konkurrenz. Beim E1010 kommt nämtlich ein transparentes Kabel zum Einsatz, das die elektrischen Leitungen durchscheinen lässt.


Als zusätzliches Feature bieter das E1010 eine Bedieneinheit am Verbindungskabel. Damit lässt sich sowohl unter Android, als auch unter iOS der Musikplayer bedienen. Das geschieht intuitiv über die drei kreisrunden Tasten. Zu guter Letzt sei noch zu erwähnen, dass man mit dem E1010 auch telefonieren kann. Dafür implementiert 1MORE Mikrofone an die Steuereinheit.

Soundqualität
Wer etwa 200 Euro für die zumindest in der Handhabung wertigen E1010 ausgibt, erwartet natürlich auch was ordentliches auf die Ohren. Dafür sorgen die vier "Driver" in jeweils einem Hörer sowie eine passegenaue Passform, die der Hersteller bei vielen Nutzern mit den zahlreichen Aufsätzen sicherstellen will. So oder so sind das aber gute Voraussetzungen für ordentlichen Sound.
Denn insgesamt betrachtet löst das E1010 verzerrfrei und sauber auf. Selbst bei saftigem Bass werden die Höhen und Mitten nicht übertont - Untersteuern, respektive Übersteuern tun die E1010 auch nicht. Und auch ohne Noise-Cancelling lässt das In-Ear-Headset von 1MORE kaum Außengeräusche nach Innen durch. Insgesamt klingen die 1MORE E1010 ausgewogen - bei gesangslastigen Titel waren im direkten Vergleich zu anderen, vorliegenden Kopfhörern klare Unterschiede zugunsten des Testkandidats hier zu spüren.


Bei der Wiedergabe zahlreicher Titel sind uns besonders die Mitten des 1MORE E1010 aufgefallen - hier spielt der E1010 seine Stärken aus. Detailliert und sehr angenehm sind zwei Adjektive, um unseren Eindruck in Worte zu fassen. Klar zu definieren mit welcher Musikrichtung der E1010 am besten umgehen kann ist äußerst schwierig. Ob Rock oder Rap, Jazz oder Pop sowie Elektro - Das In-Ear-Headset von 1MORE liefert eine runde und empfehlenswerte Leistung ab. Glücklich werden damit Nutzer mit verschiedensten Vorlieben.


Inhaltsverzeichnis

  1. 1More E1010 In-Ear-Headset im Test
  2. Design und Soundqualität
  3. Fazit

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