Kolink Rocket im Test

Kolink ist eigentlich nur für preiswerte Gehäuse bekannt. Mit dem Rocket schickt das Unternehmen jedoch ein hochwertiges Alu-Chassis ins Rennen, das besonders kompakte, aber leistungsstarke Systeme aufnehmen soll. Ob das Gehäuse eine wertige Basis für starke SFF-PCs bietet, klären wir im Test


Das Rocket von Kolink soll die Tradition des Herstellers brechen: Es soll hochwertig verarbeitet sein, als Material kommt großzügig Aluminium zum Einsatz. Für kompakte Systeme soll das Gehäuse eine wertige Alternative darstellen. Dementsprechend fasst das Rocket ausschließlich SFX-Stromspender sowie Mini-ITX-Mainboards - Das Rocket hat dabei gerade mal ein Volumen von etwas weniger als zehn Litern. Die Konkurrenz lässt sich in diesem Format an einer Hand abzählen. Prominentester Vertreter dieser ultrakompakten Cases für leistungsfähige Systeme ist das DAN Cases A4 - das Rocket ist ähnlich lang, baut jedoch etwas höher und breiter. Am Ende spricht hier für viele Käufer der Preis eine Rolle. Mit aktuell etwa 160,00 Euro (Stand: 09/2018) ist der Testkandidat gute 75 Euro günstiger. Eine gute Ausgangslage also für das Rocket, das im Test zeigen muss, ob die ultrakompakte ITX-Alternative seinen Preis wert ist.


Ausstattung und Lieferumfang

Das Kolink Rocket wird in einem dem Format entsprecht kompakten Karton ausgliefert. In Farbe gibts auf der Kartonage neben Abbildungen des Gehäuses außerdem die technischen Eckdaten zu sehen. Ins Rocket passen wie eingangs erwähnt ausschließlich ITX-Platinen mitsamt eines SFX-L-Netzteils (maximale Länge 130mm). Beim Kühler ist man noch stärker limitiert: Maximal sind hier 54mm in der Höhe möglich, Grafikkarten werden bis hin zu einer Länge von 310mm unterstützt. Letztere ist in einem getrennten Abteil untergebracht. Die Verbindung mit dem Mainboard wird über ein Riser-Kabel realisiert. An Datenträgern passen höchstens zwei 2,5-Zoll-SSDs, 3,5-Zoll-HDDs müssen draußen bleiben.

Kolink legt dem Rocket das Allernötigste an Zubehör bei. So finden sich neben dem knapp bemessenen Schraubenset zusätzlich aufklebbare Gummis, die das Gehäuse von der Standfläche entkoppeln sollen. Ein Satz Kabelbinder und die Anleitung dürfen hier als obligatorischen Zusatz gewertet werden. Außerdem findet sich noch der ausgestorbene Speaker für das Mainboard als Zusatz im Beipacktütchen.




Inhaltsverzeichnis

  1. Kolink Rocket im Test
  2. Erscheinungsbild
  3. Innenaufbau
  4. Praxistest
  5. Fazit

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